dieuliFace it, You'll never gonna make it

  Startseite
  Archiv
  BULlet
  Friends
  Me
  The Crow
  The Crow- comic
  SoR
  Mufavs
  The end
  Love
  def. favs.
  ???(2)
  ???(1)
  Jes
  Yoko^^Yoghurt
  Rechte
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   my space
   Sandralein
   keksi
   Jens
   marcel
   Steffi



Merci pour le venin...


http://myblog.de/dieuli

Gratis bloggen bei
myblog.de





Better end it now....
-----------------------------------------------------



Sie hatte sich noch nie vorher so gefühlt... oder doch?
Sie erinnerte sich an jenen Tag im letzten Winter, als alles so ermüdend gewirkt hatte.

Sie hatte sich die Zukunft gewünscht, als sie am Fenster saß und beobachtete, wie die dicken Schneeflocken, langsam schwingend, sich auf dem Weg zur Verdammnis bewegten.
Der Boden schien so kalt, dass der tapferste Mann kaum eine Minute ausgehalten hätte darauf zu verharren, um die Schönheit der Schneewelt zu bewundern.

Es war so offensichtlich, dachte sie, als sie aus ihrem Fenster sah und ihr wurde klar, dass es nichts Wahres geben konnte. Wenn schon sie allein so verschieden auf diese Welt schauen konnte, wie sollte es dann möglich sein, dass alle Menschen gleich darauf schauten?
Es bestand nicht der kleinste Zweifel daran, dass die Welt ,wie sie sie kannte, nur ein Schein war; eine Momentaufnahme. Alles im Leben ist nur eine kurzen Augenblick so wie, es ist und selbst so, glaube ich, scheint es nur zu sein.

Ihre Gedanken beschäftigten sich mit dem was sie sah: Der Himmel war grau und die Nacht hell erleuchtet.
Was war mit ihr passiert, dass sie so traurig darauf schaute? Warum war sie so verletzt? Sie wusste es nicht.
Letzten Winter schien alles ,was sie so vermisste unerreichbar, aber erstrebenswert und nun, wo sie doch scheinbar am Ziel ihrer Wünsche war, fühlte sie sich noch leerer als zu dem Zeitpunkt, an dem sie begann sich auf die Suche zu machen.

Ein paar wenige Tränen rollten über ihre Wangen.Sie hatte schon zu viel geweint.
Sie konnte nicht mehr weinen, um was sie verloren hatte und indessen fraß sie der Schmerz von innen her auf.
Ihre Augen waren glasig und sie wischte die salzigen Tränen von der Wange.

Wie kalt war es in ihr geworden. Es fühlte sie rauer an, als der kalte Wind auf ihrer Haut, letzen Winter, als sie über das gefrorene Feld tapste. Unschuldig und voller Freiheit.
Sie hatte sich doch immer Freiheit gewünscht. Wieso dachte sie sie würde freier werden können als frei?

Sie wussste es nicht! Sie war zu müde vom ständigen Kampf.
Ihre Augen fiehlen zu, wie bei einem traurigen Zwinkern, doch sie öffneten sich nicht mehr und die letzte Träne floss über ihre rote Wange...
Die Nacht schlich sich leise duch den Raum und küsste den ihren leblosen Körper...



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung